Gerätturnen Oberliga Westfalen

TVI kassiert bittere Auswärtspleite!

Bedröppelt schlichen die Ostwestfalen aus der Owwering-Halle nach der 231,15 : 229,05 Punkte-Niederlage. So hatte man sich den ersten Auswärts-Wettkampf nicht vorgestellt. Den Verlust der Gerätewertung am Boden mit 41,80 : 39,70 Punkte hatte man ja noch auf der Rechnung. Dann schien es am Pferd nach Plan zu laufen als Philipp Wulf und Nils Nowatzki gegen ihre Kontrahenten punkteten. Die folgende Übung von Henri Ademmer erbrachte mit 13,30 Punkten die Topwertung am Gerät. Der Wettkampf schien wie gewünscht zu verlaufen. Dann ein Dämpfer als Marcel Groß gleich zweimal bei seinem Vortrag patzte. Immerhin kam man im Teamresultat bis auf 3 Zehntel an die Münsterländer ran und erzeugte Druck. Personell gehandicapt konnte dann die TVI-Riege an den Ringen nicht ihr Leistungspotential abrufen. Dazu kamen erste fragwürdige Entscheidungen hinsichtlich der Beurteilung der Qualität der Übungen. Dies setzte sich am Sprung fort. Dem normalen Sprungresultat vom TVI stand plötzlich ein außerordentliches der Hausherren von plus 3 Punkten in der gleichen Teambesetzung gegenüber.

felix-ringe

Am Barren haderte Betreuer Frank Pollmeier erneut mit den Abzügen des E-Kampfgerichts. Die eigenen Leistungen gezeigt, konnte man sich eigentlich nichts vorzuwerfen. Doch die Gastgeber entschieden das Gerät erneut knapp für sich. Hoffte man nun auf die Entscheidung am Reck, so verlief die aus Gütersloher Sicht genauso deprimierend. Nowatzki und Ritter legen stabil und mit deutlich umfangreicherem Programm vor. Die Stadtlohner Völker und Schmerling mit schmeichelhaften Punkten. Felix Schmidt mit guter Übung aber auch Möglichkeiten für Abzüge die das Kampfgericht nicht nutzt. Könnte von Vorteil sein, wenn das Kampfgericht nicht komplett den Betrieb einstellen würde. Auch der letzte Turner vom SuS mit positiver Auslegung der Übungsauswertung. Hingegen der erneute Patzer von Groß passte ins Bild.

Bericht Matthias Mismahl

Kommentare sind geschlossen.